Methoden zur sozialen Gruppenarbeit

 

Hier findet Ihr verschiedene Methoden für die soziale Gruppenarbeit. Auf verschiedenen Wegen werden unterschiedliche Themen wie Zukunftsplanung, Werte & Normen, persönliche Ziele und vieles mehr bearbeitet. Häufig wird dies auch mit Arbeits- oder Aufgabenblättern unterstützt, die auch alle zum Download bereit stehen.



Magier des 20. Jahrhunderts

Thematische Auseinandersetzung über eigene Werte und Wünsche im Leben.Magier
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Dauer: ca. 60 min.

Eignung: Jugendliche ab 16 Jahren, Erwachsene

Material: Arbeitsblatt "Magier des 20. Jahrhunderts", jeder TN sollte einen Kugelschreiber haben

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Phase 1 Einzelarbeit: Jeder Teilnehmer bekommt das Arbeitsblatt. Sie haben 20 min. Zeit dieses alleine zu bearbeiten.

Phase 2 Kleingruppenarbeit: Danach kommen die TN in Dreier-Gruppen zusammen und stellen ihr Ergebnis vor. Dabei soll untersucht werden, was die fünf Magier verbindet, die man am meisten schätzt, bzw. die abgelehnt werden. Welche Lebensziele liegen den Entscheidungen zu Grunde? (20 min)

Phase 3 Einzelarbeit: Jeder TN soll sich nun auf den Magier konzentrieren, den er am meisten schätzt und eine Antwort auf folgende Frage finden: Was kann ich selbst tun,um etwas von dem zu erreichen, was der Magier für mich tun könnte? (15 min)

Phase 4 Plenum: Auswertung: Wie hat das Experiment gefallen? Was war für mich ein Schlüsselerlebnis? Worüber muss ich weiter nachdenken?

 

5 Jahre später

Zukunftsphantasien erleben. Es kann helfe, das gegenwärtige Handeln stärker an den Wünschen und Hoffnungen zu orientieren.

---------5Jahre----------------------------------------------------------------------

Dauer: ca. 50 min.

Eignung: Jugendliche ab 13 Jahren, Erwachsene

Material: Arbeitsblatt "5 Jahre später"

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Phase 1 Einzelarbeit: Jeder Teilnehmer bekommt das Arbeitsblatt. Sie haben 20 min. Zeit dieses alleine zu bearbeiten.

Phase 2 Kleingruppenarbeit: Danach kommen die TN in Vierer-Gruppen zusammen und stellen ihre Ergebnisse vor. Sie sollen gemeinsam besprechen, was man heute schon tun kann, damit die Wünsche auch in Erfüllung gehen. Welche Wünsche sind vielleicht auch nicht in 5 Jahren zu erfüllen. Wann wären diese Wünsche vielleicht realistisch? (ca. 20 min)

Phase 3 Plenum: Auswertung: Wer möchte kann seine Ergebnisse im Kreis vorstellen. Gibt es einige Punkte, die sich mehrere Personen wünschen? Weöche Schwierigkeiten müssen überwunden werden, um bestimmte Ziele zu erreichen? Wie groß schätzt jeder einzelne die Warscheinlichkeit ein, seine Ziele erreichen zu können? ...

 

 

Menschen, die ich brauche

Thematische Auseinandersetzung über die eigene Weltsicht und evtl. Kritik an vorhandenen Systemen.

-------------------------------------------------------------------------------Menschen

Dauer: ca. 40 min.

Eignung: Jugendliche ab 14 Jahren, Erwachsene

Material: Arbeitsblatt "Menschen, die ich brauche", jeder TN sollte einen Kugelschreiber haben

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Die Teilnehmer sollen sich Gedanken darum machen, welche Menschen in ihrem Leben eine Rolle spielen.

Phase 1 Einzelarbeit: Jeder Teilnehmer bekommt das Arbeitsblatt. Sie haben 30 min. Zeit dieses alleine zu bearbeiten.

Phase 2 Plenum: Jeder Teilnehmer stellt seine sechs wichtigsten Menschen vor. Gemeinsame Reflektion. Mögliche Fragestellungen:

  • Fiel es mir leicht, mich auf sechs wichtige Gruppen zu beschränken?
  • Fehlt mir jetzt eigentlich noch eine Personengruppe, um gut und sicher leben zu können?
  • Bekomme ich von den gewählten Gruppen wirklich das, was ich möchte?
  • Für welche Werte stehen die Personengruppen?
  • Was würde passieren, wenn eine der Gruppen nicht zur Verfügung stünde?
  • Haben einige Teilnehmer diesselben Gruppen gewählt? Warum?

 

 

Pyramide des Lebens

Thematische Auseinandersetzung über die eigene Werte und worauf es im Leben ankommt.

Pyramide-------------------------------------------------------------------------------

Dauer: ca. 50 min.

Eignung: Jugendliche ab 12 Jahren, Erwachsene

Material: Arbeitsblatt "Pyramide des Lebens", ein Stift pro TN (man kann auch auf das Arbeitsblatt verzichten und jeder TN malt sich seine Pyramide auf ein DIN A 3 Papier)

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PyramideDie Teilnehmer sollen sich Gedanken darum machen, was sie für ihr Leben brauchen, bzw. was die Voraussetzungen dafür sind, dass sie zum einen Überleben und zum anderen glücklich sein können.

Phase 1 Einzelarbeit: jeder TN soll im Brainstorming ungeordnet aufschreiben, was ihm zu diesem Thema einfällt. Was sind die wichtisten Dinge, Menschen, Eigenschaften, Werte,... in meinem Leben. (ca. 10 min)

Phase 2 Einzelarbeit: Jeder Teilnehmer bekommt das Arbeitsblatt. Sie haben 15 min. Zeit ihre ungeordneten Begriffe der Phase 1 in eine (für sie) logische Reihenfolge zu bringen.

Phase 3 Kleingruppenarbeit: Die TN kommen in 4er Gruppen zusammen. Sie sollen sich gegenseitig erklären, was sie veranlasst hat, ihre Pyramide gerade so zusammenzubauen und bestimmte Werte oder Dinge genau dort und nicht an einer anderen Stelle einzubauen.  Außerdem sollen sie gemeinsame Bausteine suchen, die vielleicht in jeder Pyramide vorkommen.

Phase 4 Plenum: In der großen Runde soll nun eine gemeinsame Pyramide gebaut werden, die alles enthält, was für jeden Menschen unverzichtbar und wichtig ist.

 

 

Was zu einem Freund gehört

Thematische Auseinandersetzung über Freundschaft und Beziehungen.

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Dauer: ca. 60 min.Freunde

Eignung: Jugendliche ab 14 Jahren, Erwachsene

Material: Eigenschaftskarten: "Was zu einem Freund gehört", evtl. Schreibkram und Schmierzettel für die TN

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Dieses Experiment hilft den Teilnehmern zu klären, welche charakterzüge sie an anderen am meisten schätzen. Gleichzeitig können sie üben, anderen gegenüber ihre persönlichen Präferenzen zu begründen und für ihre Überzeugungen einzutreten.freunde

Phase 1 Plenum: Die Gruppe sitzt im Kreis. In der Mitte liegen die Eigenschaftskarten offen und für jeden sichtbar auf dem Boden. Die Tn sollen sich die Karten anschauen und still für sich herausfinden, welche Eigenschaften für sie persönlich bei einem guten Freund am wichtigsten sind. (ca. 5 min)

Phase 2 Plenum: Nun wird damit begonnen, die einzelnen Karten zu verteilen. Jeder TN sollte versuchen, die für ihn wichtigen Karten zu erhalten, in dem er für seine Meinung argumentiert.
Der Gruppenleiter wählt eine beliebige Karte aus der Mitte aus und fragt, wer diese haben möchte. Wenn sich mehrere Personen für eine Karte entschieden haben, soll jeder seine Gründe für diese Eigenschaft nennen. Alle TN, die um diese eine Karte "kämpfen" können die Argumentationsketten der anderen anzweifeln. Auf Grund der Argumentation entscheidet die Großgruppe, wer die Karte erhalten soll.
Gibt es für eine Karte keinen Mitbewerber, so darf derjenige sie sofort nehmen.
Phase 2 ist abgeschlossen,wenn alle Karten verteilt sind.

Phase 3 Reflektion: Mögliche Fragestellungen:

  • Habe ich alle Eigenschaften meines "perfekten Freundes" zusammen?
  • Gibt es den "perfekten Freund" in der Realität? Habe ich jemanden der dazu passt?
  • Wie habe ich herausgefunden, was die wichtigsten Eigenschaften sind?
  • In wie weit verfüge ich selber über die von mir geforderten Eigenschaften?
  • Wie wurden in diesem Experiment die Entscheidungen gefällt?
  • Waren diese immer fair und nachvollziehbar?
 
 
 
 
 

Super-Sozi by K. Runge 2002 - 2012