Namen lernen

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Buchstabenkette

Ort: überall
Dauer: ca. 10 min
Eignung: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen ab 4 Spielern

Beschreibung des Spiels: Die Gruppe steht oder sitzt im Kreis. Einer beginnt und sagt einen Buchtstaben. Der nächste fügt einen Buchstaben hinzu und denkt sich dabei ein Wort, was passt… (jeder sagt aber nur “seinen” Buchstaben) und immer so weiter. Hat eine Person garkeine Idee mehr oder hat nicht aufgepasst kann sie den Vordermann fragen, welches Wort er sich gedacht hat. Das Wort wird dann auf Richtigkeit überprüft. Hat die Person Recht, spielt sie weiter mit und der Fragende scheidet aus. Kann sie keine Antwort geben oder ist die Antwort nicht korrekt scheidet sie aus.
Fortgeschrittene Variante: Ausgeschiedene Personen dürfen weiterhin als “Geist” mitspielen: sie sind ganz normal an der Reihe, ihre Buchstaben zählen aber nicht für das Gesamtwort..

Tellerdrehen

Ort: Stuhl, bzw. Sitzkreis
Dauer: ca 5-10 Minuten
Eignung: Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Material: Plastik- oder Blechteller

Alle Teilnehmer sitzen im Stuhlkreis. Ein Spieler läßt in der Mitte des Kreises den Teller wie einen Kreisel tanzen, ruft dabei den Namen eines anderen Spielers und setzt sich wieder auf seinen Platz. Der Aufgerufene muss den Teller noch erwischen, bevor dieser umfällt. Schafft er es nicht, muss er einen Pfand abgeben, den er später wieder auslösen kann.

Heisser Stuhl

Ort: Stuhl, bzw. Sitzkreis (stabile Stühle ohne Armlehnen!)
Dauer: ca 5-10 Minuten
Eignung: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für 10-30 Leute

Alle sitzen im Stuhlkreis, es gibt einen freien Platz. Ein Freiwilliger steht in die Mitte. Er hat nun die Aufgabe, sich auf den freien Stuhl zu setzen. Das kann derjenige, der rechts von dem freien Stuhl sitzt dadurch verhindern, dass er schnell einen beliebigen Namen aus der Gruppe ruft. Der Genannte darf nun auf dem freien Stuhl Platz nehmen, wodurch natürlich ein neuer Stuhl frei wird usw. Geling es unserem Freiwilligen in der Mitte sich zu setzen, bevor ein neuer Name genannt wurde, so muss derjenige, der das nicht schnell genug auf die Reihe bekommen hat, selbst in die Mitte.

Wanted

Ort: drinnen
Dauer: je nach Gruppengröße ca. 30 Minuten
Eignung: für Gruppen ab 4 Personen ab 10 Jahren
Material: pro Teilnehmer ein Wanted Blatt und einen Stift

Beschreibung des Spiels: Jeder Teilnehmer bekommt ein Wanted-Plakat und soll dies ausfüllen. Dabei sollte man nicht die bekanntesten Antworten aufschreiben.
Sind alle Teilnehmer mit dem Ausfüllen fertig, sammelt der Spielleiter die Bögen ein, mischt diese und liest einen davon vor. Die Gruppe muss nun überlegen, wer auf diesem Steckbrief gesucht wird.
Vorteil: Die Teilnehmer können selber entscheiden, wie viele Informationen sie von sich preisgeben…

Was wäre wenn

Ort: drinnen
Dauer: je nach Gruppengröße ca. 40 Minuten
Eignung: für Gruppen ab 4 Personen ab 12 Jahren
Material: pro Teilnehmer ein Arbeitsblatt Was wäre wenn und einen Stift

Beschreibung des Spiels: Jeder Teilnehmer bekommt ein Arbeitsblatt „Was wäre wenn“ und soll diesen in Ruhe ausfüllen.
Die Zettel werden eingesammelt. Der Spielleiter mischt die Blätter und liest stichpunktartig einige Antworten von einem beliebigen Zettel vor. Die Gruppe muss nun erraten, wer das Blatt geschrieben hat. Danach können Fragen gestellt werden oder die Person kann ergänzende Informationen über sich geben.

Kennenlernbingo

Ort: drinnen
Dauer: je nach Gruppengröße ca. 10 Minuten
Eignung: für Gruppen ab 6 Personen ab 8 Jahren
Material: pro Teilnehmer ein Kennenlern-Bingo Blatt und einen Stift

Beschreibung des Spiels: Jeder Teilnehmer bekommt ein Bingo-Blatt und einen Stift. Die Aufgabe ist es Unterschriften anderer in den einzelnen Feldern zu sammeln. Jeder darf nur einmal auf einem Bogen unterschreiben und nur in das Feld, dessen Aussage auf die Person zustimmt. Da die Teilnehmer unterschiedliche Bingo-Bögen haben ist dies meist etwas verwirrend (diese Info erhalten die Teilnehmer im Übrigen nicht!).
Gewonnen hat die Person, die ihren Bogen zuerst vollständig hat. Dies wird dann in der großen Runde besprochen und überprüft. Die übrigen Zettel können auch vorgelesen und überprüft werden.

Wahrheit und Lüge

Ort: überall
Dauer: ca 15 min.
Eignung: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 6-15 Personen

Beschreibung des Spiels: Jeder TN überlegt sich drei Dinge, die er über sich erzählen möchte (z.B. Hobbys, Erlebnisse, Interessen, Eigenschaften,..). Zwei davon sind wahr, eine Sache darf man frei erfinden. Nachdem der Spieler seinen Namen gesagt hat, erzählt er nun die drei Dinge. Der Rest der Gruppe muss raten und abstimmen, was wohl gelogen ist. Ziel ist es möglichst glaubwürdig die Lüge zu verkaufen, um nicht erwischt zu werden…

Namens-Chaos

Ort: überall
Dauer: ca 10 min.
Eignung: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 10-50 Personen
Hilfsmittel und Hilfen für die Durchführung: Musikanlage

Beschreibung des Spiels: Der Spielleiter macht die Musik an. Alle sollen sich durch den Raum bewegen (auf Ansage auch hüpfen, schleichen, schreiten, etc.). Irgendwann macht der Spielleiter die Musik aus und ruft einen Namen aus der Gruppe, z.B. Peter. Nun müssen alle zu der Person laufen, von der sie glauben, dass dies „Peter“ ist. Die letzte Person die ankommt, scheidet aus und muss den nächsten Namen ansagen.

Das habe ich noch nie gemacht…

Ort: überall
Dauer: ca 10 min.
Eignung: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 10-50 Personen

Beschreibung des Spiels: Alle Teilnehmer sitzen im Kreis. Ein Stuhl fehlt, d.h. eine Person steht in der Mitte. Diese sagt nun etwas, was sie noch nie gemacht hat (z.B. ich bin noch nie Bungee gesprungen, ich war noch nie in Hamburg,…). Danach stehen alle Personen auf, die das Gesagte auch noch nie getan haben und wechseln die Plätze. Jeder muss auf einem anderen Stuhl sitzen. Wer übrig bleibt, muss in die Mitte und verraten, was sie noch nie gemacht haben…

Gummibärchen oder Klopapier

Ort: Egal, Stuhl-, Sitzkreis oder Stehkreis
Dauer: ca 10-20 min.
Eignung: Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 8 – 14 Personen
Hilfsmittel und Hilfen für die Durchführung: 1 Tüte Gummibärchen oder eine Rolle Toilettenpapier

Beschreibung des Spiels: Der Spielleiter gibt die Tüte mit Gummibärchen herum. Jeder soll sich so viele Gummiteilchen herausnehmen, wie er möchte. Allerdings sollen diese noch in der Hand behalten werden und nicht sofort in den Mund wandern. Außerdem sollen alle etwas abbekommen.
Nachdem die Tüte herumgewandert ist, kommt die Auflösung: Jeder TN muss reihum so viele Sachen über sich erzählen, wie er Gummibärchen genommen hat. Dies kann sein Name, Hobby, Eigenschaften der Person, Wohnort, Lieblingstier, etc.

Varianten:
Alternative 1: kann das Spiel auch mit einer Rolle Toilettenpapier gespielt werden
Alternative 2: Die anderen Teilnehmer dürfen der Person so viele Fragen stellen, wie sie Gummitierchen hat.

Vier Ecken

Ort: egal
Dauer: ca 10-20 min.
Eignung: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 10 – 50
Hilfsmittel und Hilfen für die Durchführung: vier Ecken im Raum, bzw. vier Markierungen gekennzeichnet auf der Erde

Beschreibung des Spiels: Alle Spieler bewegen sich. Der Spielleiter ruft ein Oberthema auf (siehe unten) und weist den Ecken mögliche Antworten zu. Die Spieler gehen nun in die Ecke, deren Antwort ihnen am ehesten liegt.

Beispiele:

Obst – Was esst ihr am liebsten?

  • Bananen
  • Ananas
  • Erdbeeren
  • Äpfen

Urlaub – Wohin fahrt ihr am liebsten?

  • Nordsee
  • Mittelmeer
  • Amerika
  • Asien

Haustiere – Was habt ihr für Haustiere?

  • keine
  • Katzen
  • Hunde
  • andere

Streiterei – wer gibt normalerweise zuerst nach ?

  • ich
  • der / die andere
  • keiner
  • kommt drauf an

Haben sich die jeweiligen Gruppen in den Ecken getroffen, können sie kurz ihre Antwort untereinander erörtern oder nachfragen.
 

Das Spinnennetz

Ort: Egal, Stuhl-, Sitzkreis oder Stehkreis
Dauer: ca 10-20 min.
Eignung: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 10 – 50
Hilfsmittel und Hilfen für die Durchführung: verschiedene Wollknäule

Beschreibung des Spiels: Alle Spieler stehen oder sitzen im Kreis. Der erste nimmt das Wollknäul und hält das Ende fest. Er wirft dann das Knäul zu einer Person und nennt laut seinen Namen. Die Person fängt (hoffentlich) die Wolle, hält ihr Ende nun auch fest, nennt seinen Namen und wirft es weiter. So entsteht ein Netz in der Mitte der Gruppe. Haben alle Spieler ein Stück Wolle in der Hand, wird das Netz wieder abgebaut, in dem die Wolle der Person, von der man es in der ersten Runde erhalten hat, zuwirft und deren Namen nennt. Dies geht solange, bis das Netz komplett abgearbeitet ist.

Varianten:
Man kann farbiges Garn nehmen. Blau steht dann z.B. dafür, dass man seinen Namen nennt. Bei gelb nennt man sein größtes Hobby, bei grün sein Lieblingstier etc. Alle werden gleichzeitig gespielt und der Abbau des Netzes geht wieder so, dass man das Gesagte von der Person wiederholt.

(^ schwierige Beschreibung, ich hoffe es ist klar, was ich meine 😉

Reihenfolgen bilden

Ort: Egal, Stuhl-, Sitzkreis oder Stehkreis
Dauer: ca 10-20 min.
Eignung: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 6-12 Spielern

Beschreibung des Spiels: Alle Spieler bewegen sich durch den Raum. Es darf nicht gesprochen werden. Nonverbale Kommunikation mit Händen und Füßen ist allerdings erlaubt. Der Spielleiter gibt nun eine klare Anweisung, wie die Gruppe sich zu sortieren hat (Beispiele siehe unten). Die Gruppe muss sich nun, ohne zu reden, in die richtige Reihenfolge bringen:

Beispiele: Aufstellung nach

    Alter
    Schuhgröße
    Geburtstag im Jahr
    Wohnort
    Anfangsbuchstaben des Vornamens
    Körpergröße
    weitest entferntester Wohnort

Der Spielleiter kontrolliert nun, ob die Aufstellung korrekt ist (in der Phase darf natürlich wieder gesprochen werden!)

Namensjonglage

Ort: Egal, Stuhl-, Sitzkreis oder Stehkreis
Dauer: ca 10-20 min.
Eignung: Kinder, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 10 – 30
Hilfsmittel und Hilfen für die Durchführung: drei unterschiedlich farbige Bälle

Beschreibung des Spiels: Alle Spieler stehen oder sitzen im Kreis. Der erste nimmt den z.B. gelben Ball in die Hand. Er wirft diesen einem anderen Spieler zu und sagt dabei seinen Namen. Dies geschieht solange, bis es gut klappt. Dann kommt der blaue Ball ins Spiel. Bei diesem Ball sagt man, wem man den Ball zuspielt und wirft. Wieder wird dies mit dem blauen Ball geübt. Der dritte Ball (z.B. rot) kommt ins Spiel: der Fänger sagt, von wem er den Ball erhalten hat. Es wird wieder gut geübt. Ziel ist es, dass alle drei Bälle zeitgleich von der Gruppe gespielt werden.

Zusammenfassung:

Ball 1 (gelb): Man sagt seinen eigenen Namen
Ball 2 (blau): Man sagt den Namen, zu dem man wirft.
Ball 3 (rot): Man sagt den Namen, von dem man den Ball bekommen hat.

Namen und Eigenschaften

Ort: Egal, Stuhl-, Sitzkreis oder Stehkreis
Dauer: ca 20 – 60 min
Eignung: Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen zwischen 6 – 12 Spielern
Hilfsmittel und Hilfen für die Durchführung: Stifte und Papier für jd. TeilnehmerIn

Beschreibung des Spiels: Die Mitspieler sollen ihren Namen von oben nach unten groß auf ein Blatt Papier schreiben. Zu den jeweiligen Buchstaben schreiben sie Adjektive, die ihre Person betreffen. Eigenschaften oder Eigenarten die sie ausmachen. Beispiel:

K (katastrophal, klaustrophobisch, kleinlich,…)
A (albern, anstrengend,…)
T (tierlieb, trottelig,..)
R (rauchend, rabiat, redefreudig,…)
I (intelligent, intuitiv,…)
N (neugierig, nett,…)

Sind alle Mitspieler fertig, stellen sie sich und ihr Plakat der Gruppe im Plenum vor.

Varianten:
Kennt sich die Gruppe schon, kann man dies als schönes Reflexionsspiel einsetzen. Die Namen werden wieder von oben nach unten auf ein Blatt geschrieben, auf Ansage geben alle ihr Blatt einen Platz nach links (im Uhrzeigersinn) weiter und jeder schreibt eine Eigenschaft zu der Person, deren Namen auf dem Blatt steht, dazu (Doppelungen dürfen vorkommen!). Ist die Gruppe instabil, sollte man vorher ansagen, dass nur positive Eigenschaften aufgeschrieben werden dürfen. Danach gibt man das Blatt wieder einen Platz weiter, so dass alle Spieler auf jedem Zettel etwas hinterlassen haben.

Auswertung: Jeder Spieler liest seine Ergebnisse vor und darf Nachfragen stellen, falls Unklarheiten herrst. Er kann sich auch dazu äußern, ob ggf. Kritik berechtigt ist oder er sich sehr missverstanden fühlt. Wichtig für Gruppenleiter: Gesprächsführung !!!

Mein rechter, rechter Platz ist frei

Ort: Egal, Stuhl-, Sitzkreis oder Stehkreis
Dauer: ca 10-20 Minuten
Eignung: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen ab 8 Spielern

Beschreibung des Spiels: Alle sitzen / stehen im Kreis. Es gibt einen Platz mehr, als Mitspieler. Der Spieler links vom freien Platz schlägt mit der Hand auf den freien Platz und spricht: "Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir die/den … (Namen des Spielers) herbei". Der gerufene Spieler läuft nun zum freien Platz und setzt / stellt sich. Die nächste Person, neben dem nun freien Platz, macht weiter.

Varianten:
a) die Person, die gerufen wird, muss z.B. ein Tier nachmachen oder in einer bestimmten Art herkommen. Beispiele: "Mein rechter, rechter Platz ist frei, ich wünsche mir die/den … (Namen des Spielers) als Schildkröte herbei" oder "… ich wünsche mir die/den … (Namen des Spielers) auf einem Bein hüpfend herbei"
b) in der Mitte des Kreises steht ein blindes Monster (Spieler mit Augenbinde). Die gewünschte Person muss versuchen, an diesem vorbeizukommen, ohne berührt zu werden.

Ich heiße K und mag gern K

Ort: Egal, Stuhl- / Sitzkreis
Dauer: ca 10-20 Minuten
Eignung: Kinder ab 8 Jahren, Jugendliche und Erwachsene
Für Gruppen ab 8-15 Spielern

Beschreibung des Spiels: Die Spieler sitzen oder stehen im Kreis. Der erste Spieler sagt seinen Vornamen und zählt eine Sache auf, die er gerne mag und die mit seinem Anfangsbuchstaben beginnt. (z.B. Ich heiße Petra und mag gern Pommes, Ich heiße Gerd und ich mag gerne Geranien,…). Der nächste Spieler wiederholt dies und stellt sich selber vor. „Das ist Gerd, der mag Geranien, ich heiße Lisa und ich mag gerne Luftballons“. Der dritte wiederholt alles noch einmal „Das ist Gerd,… das ist Lisa, ich heiße Julian und mag gerne Judo“… und immer so weiter. Der letzte muss die ganze Reihe noch einmal durchgehen.

Varianten: Man kann auch ein Thema vorgeben, z.B. Berufe („Ich heiße Marc und bin Matrose“, Lieblingstiere („Ich heiße Werner und habe eine Wasserschildkröte“ – dies muss natürlich nicht der Wahrheit entsprechen.)

Der Altersstrahl

Ort: egal
Dauer: ca. 5 min.
Eignung: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.
Für Gruppen zwischen 10-20 Spielern.

Beschreibung des Spiels: Die Teilnehmer bekommen vom Spielleiter eine Aufgabe, die sie ohne miteinander zu sprechen, lösen müsse.
Aufgaben könnten sein: Bildet einen Altersstrahl, d.h. vorne steht die jüngste Person und aufsteigend geht es weiter bis zur ältesten Person… Bildet einen Namensstrahl: Vorne steht der Teilnehmer dessen Vorname am Anfang des Alphabetes steht, aufsteigend hinten die Person, dessen Namen ganz hinten im ABC zu finden ist… Nach Schuhgröße sortieren – nach Handgröße sortieren… etc.

Die Landkarte

Ort: egal
Dauer: ca. 15 min.
Eignung: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.
Für Gruppen zwischen 10-20 Spielern.

Beschreibung des Spiels: Der Boden des Raumes ist eine imaginäre Deutschlandkarte; die eine Wand symbolisiert Norden, die gegenüberliegende Süden. Alle Spieler verteilen sich jetzt so im Raum, dass sie ungefähr dort zu stehen kommen, wo ihre Heimatstadt auf der Karte läge. Sind alle verteilt, berichten die Ersten von Norden nach Süden, woher sie kommen. Das Gleiche kann man für den Geburtsort machen oder für das Wunschreiseziel.

Begrüßungen aus aller Welt

Ort: egal
Dauer: ca. 15 min.
Eignung: Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.
Für Gruppen zwischen 10-20 Spielern.

Beschreibung des Spiels: Das Spiel ist international, und das ganz "handgreiflich. Und zwar gibt man sich nicht in allen Ländern zur Begrüßung die Hand. Wir werden ganz eigenartige Formen der Begrüßung erleben. Jede der nachfolgenden Zeilen wird auf je zwei Zettel geschrieben. Die Gesamtzahl der Zettel muss der Teilnehmerzahl entsprechen. Zettel gut mischen und an alle austeilen. Ohne einen Laut von sich zu geben, müssen sich nun die "beiden Landsleute" finden, und zwar durch die jeweilige Begrüßungsgeste. Dieses Spiel soll öfter wiederholt werden, damit möglichst viele Begrüßungen unter das "internationale Publikum" kommen.

Mögliche Begrüßungsarten:

  • Indien: mit gefalteten Händen verbeugen
  • China: mit aufeinander liegenden Händen verbeugen
  • Russland: Bruderkuss
  • Orient: "Salam", mit der rechten Hand von der Stirn bis zum Nabel streichen
  • Eskimo: Nasen aneinander reiben
  • Haiti: überlanges Händeschütteln mit wiederholten Verbeugungen
  • Frankreich: auf die Wange küssen
  • Ägypten: Älteren/Höhergestellten die Hand küssen
  • Mexiko: Brust an Brust sich auf die Schulter klopfen
  • Japan: in Hockestellung mehrere Verbeugungen, Hände vor den Knien aneinanderlegen
  • Tibet: Zunge herausstrecken und pfeifend die Luft einziehen
  • Äthiopien: dargebotene Hand (nur) berühren

Eurer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt – man kann auch einfach Bewegungen erfinden und so Paare bilden.

Partnerinterview

Ort: egal
Dauer: ca. 40 min.
Eignung: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.
Für Gruppen zwischen 10-20 Spielern..
Hilfsmittel und Hilfen für die Durchführung: Stifte und Papier für jd. TeilnehmerIn

Beschreibung des Spiels: Jede/r TeilnehmerIn sucht sich eine/n PartnerIn (oder auslosen). Die Paare sollen nun ca. 20 Minuten lang spazieren gehen oder sich zusammensetzen. Während dieser 20 Minuten interviewen sich die Partner gegenseitig. Nach Ablauf der Zeit kommen alle Paare wieder im Plenum zusammen und jede/r TeilnehmerIn stellt der Gruppe den/die PartnerIn anhand der Informationen vor, an die er/sie sich erinnern kann. Beispielfragen für die Partnerinterviews:

  •     Name (Spitzname):
  •     Alter:
  •     Geschwister:
  •     Schulischer und beruflicher Werdegang:
  •     Wohnort (bei den Eltern?):
  •     Geburtsort:
  •     Freizeitgestaltung:
  •     Eigenschaften (positiv und negativ):
  •     Interessen:
  •     Eltern:
  •     Erwartungen an die Gruppe:
  •     Wünsche an den Lehrgang
  •     Wünsche an die Freizeit
  •     Hobbys, Interessen, Lieblingstier, -essen, -farbe